SEO in einfach: Webseiten in Google und KI platzieren

 

SEO ist wichtiger denn je

 

Man könnte denken, Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein hochkomplexes Hexenwerk oder wird wegen der aufkommenden KI‑Nutzung bald gar nicht mehr gebraucht.

Doch aktuelle Daten zeigen etwas anderes: SEO ist nicht tot, es ist heute wichtiger denn je.

Wenn Sie die folgenden vier einfachen Grundregeln verstehen, haben Sie fast alles gelernt, was Sie wissen müssen, um im Internet sichtbar zu werden.

 

1. Wie Google funktioniert

Google ist in Deutschland unangefochtener Marktführer und funktioniert wie eine gigantische Bibliothek.

Google schickt kleine Computerprogramme (sogenannte Crawler) los, die von Link zu Link wandern, sich jede Seite ansehen und eine Kopie davon in einer riesigen Datenbank speichern. Wer bei Google etwas sucht, durchsucht in Wahrheit nur diese Kopien.

Damit eine Webseite von Google nach ganz oben einsortiert wird, sollte man auf diese drei Dinge achten:

  • Empfehlungen (Backlinks):
    Wenn andere gute Websites auf Ihre Seite verlinken, ist das für Google ein Zeichen für Vertrauen.

  • Die richtige Absicht (Suchintention):
    Google will immer genau das liefern, was Nutzende suchen.

  • Zufriedenheit:
    Löst Ihre Seite das Problem des Nutzers schnell und gut? Manchmal reichen dafür schon wenige Worte, es muss nicht immer ein riesiger Roman sein.

 

2. Die richtigen Suchbegriffe finden

Sie müssen herausfinden, wonach Ihre potenziellen Kunden eigentlich suchen. Aber lassen Sie sich nicht von riesigen Suchzahlen blenden!

Prüfen Sie einfache Dinge, bevor Sie einen Text schreiben bzw. Inhalte auf Ihrer Webseite erstellen:

  • Gibt es überhaupt Suchnachfragen?
    Das Suchvolumen zeigt, wie oft ein Suchbegriff pro Monat in einem bestimmten Land gesucht wird. Kann man hier z. B. konkret sehen:
    https://www.keyword-tools.org/

  • Haben Sie die nötige Website-Autorität und Ressourcen für mehr Qualitäts-Backlinks?‍ ‍

  • Können Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung natürlich in Ihren Text einbauen?

  • Welche Content-Typen (Blog, Video) und Formate (Anleitung, Testbericht) dominieren die Suchergebnisse zu Ihren Suchbegriffen?

Und machen Sie gern noch einen “KI‑Test”:
Denn erscheint Ihr Wunsch-Keyword im Google AI-Overview, verliert das organische Ergebnis im Schnitt Klicks. Leider.
Prinzipiell sollte Ihr Ziel nicht primär der Klick sein, sondern die Nennung Ihrer Marke innerhalb von KI‑Antworten

 

3. Texte schreiben, die Menschen und KIs lieben

Es geht darum, die Frage des Nutzers am besten zu beantworten. KIs lesen Texte anders als wir – sie zerlegen sie in kleine Informationshäppchen.

So machen Sie Ihren Text KI-freundlich (er):

  • Die Antwort zuerst:
    Das Wichtigste nicht am Ende des Textes verstecken. Geben Sie die Antwort direkt im ersten Satz des Absatzes.

  • Kleine, klare Abschnitte:
    Jeder Absatz sollte für sich allein Sinn ergeben.

  • Seien Sie konkret:
    Nennen Sie genaue Namen, Marken oder Zahlen. So versteht KI genauer, wovon Sie sprechen.

  • Bleiben Sie aktuell:
    KIs lieben frische Informationen. Texte, die von KI zitiert werden, sind ca. 25 % aktueller als normale Google-Ergebnisse. Aktualisieren Sie also am besten regelmäßig Ihre alten Artikel und Landingpages!

 

4. Empfehlungen einsammeln

Wie hier schon erwähnt, sind Links von anderen Websites (Backlinks) wie digitale Empfehlungen. Und es gibt drei Wege, an sie zu kommen:

  • Selbst erstellen:
    In Foren oder Verzeichnissen (bringt heute fast nichts mehr).

  • Kaufen:
    Es ist teuer und Google bestraft Sie dafür, wenn sie es merken.

  • Verdienen:
    Das ist der richtige Weg.

Es gibt natürlich Abkürzungen, aber Links verdient man sich am besten durch gute Beziehungen. Sie könnten zum Beispiel herausfinden, ob andere Blogger veraltete Inhalte in ihren Artikeln haben. Sie schreiben ihnen, liefern Ihre neuen Daten und bitten darum, als Quelle verlinkt zu werden. So entstehen bessere Artikel, und Sie bekommen den Link – alle gewinnen.

Bonus:
Auch wenn die Webseite nicht auf Sie verlinkt, sondern nur Ihren Markennamen erwähnt, hilft Ihnen das dabei, in Zukunft von KIs als Quelle genannt zu werden.

 

Fazit: SEO ist kein Voodoo.

Suchmaschinenoptimierung macht Arbeit. Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess.
Suchmaschinenoptimierung ist aber kein Voodoo.

Finden Sie heraus, was Menschen suchen, geben Sie ihnen die beste und klarste Antwort darauf, halten Sie Ihre Texte aktuell und sorgen Sie dafür, dass andere gern über Sie sprechen.

 

FAQ zu SEO


 

Matt

Co-Gründer und Geschäftsführer Neue Werte
Da, wo Digitalisierung und Zukunft Wirklichkeit wird

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